Komm Fliegenfischen

 

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Auf dieser Seite stelle ich nach und nach diverseste Geräte aus meinem Fundus vor. Dabei gibt es hier keine Ruten, Rollen oder Bindestöcke zu sehen. Es ist mehr so eine Seite mit "Randerscheinungen der Gerätewelt" - zumindest für uns Fliegenfischer...

#3 Grüezi Bag - Schafswolle im Schlafsack? 

Klar, das eine oder andere Rezensionsexemplar habe ich schon erhalten. Vielen Dank an alle, die mich da mit der Arbeit an der Homepage unterstützen. Logisch habe ich dann auch bei Grüezi Bag (GZ-Bag) angefragt, weil man da was herstellt, das mein Interesse geweckt hat... da gab es dann eine wirklich nette und verständliche Absage, konnte man wirklich nicht böse sein. Ich wollte dann erst einfach mal so einen Bericht schreiben damit ihr alle lesen könnt, dass es Grüezi Bag gibt. Aber irgendwie fand ich das doof über etwas zu schreiben, was ich noch gar nicht wirklich in der Hand hatte... also Internet an und das "Schaf im Schlafsack" bestellt. 

Schafswolle im Norwegerpulli, als Bindematerial oder zu kratzigen Socken verarbeitet, so was kannte ich schon. Was ich nicht kannte war, dass das Material auch als Futter im Schlafsack Verwendung findet. Die Beschreibungen auf der GZ-Bag-Seite haben mich dann überzeugt die Anschaffung zu tätigen. Ich gebe zu, das Video mit dem Schaf war da nicht ganz unschuldig... 

Der Schlafsack war 2018 dann mit in Schweden (Dalarna, Idre) und sollte mal zeigen was er kann. Der Test, soviel kann ich schon mal vorwegnehmen, ist vergeigt worden... eigentlich ist Idre immer dafür gut, zumindest in der Nacht deutlich abzukühlen und dann sollte der Schlafsack mal zeigen, wie warm er denn wirklich hält. 

ABER, der Sommer war halt einfach Sommer und die Temperaturen sind nicht einstellig geworden. Damit war der Kältetest hinfällig.
Noch ein ABER... dann halt der Wärmetest... und da hat er mich auf jeden Fall komplett überzeugt. Wie soll ich es sagen... wortreich mit blumigen Bildern... oder einfach so wie es ist: absolutes Wohlfühlklima!

Kleines Gimmick ist die Art, wie der Reißverschluss geführt wird. Das ermöglich unten die Füße rauszustrecken und selbige immer noch bequem auf dem Schlafsack ablegen zu können. Bei meinen bisherigen "Geräten" geht das natürlich auch, aber dann liegen die Füße immer "im Dreck". 

Bild: Grüezi Bag

Was mich auch überzeugt hat, der Schlafsack hat ein super kleines Packmaß und wiegt unter einem Kilo. Ideal für meine Zwecke als Rucksackreisender z.B. in Dalarnas Wäldern. 

Was mich nicht überzeugt hat ist die Möglichkeit in der Kapuze was in ein Fach zu stecken um das müde Haupt etwas weicher zu lagern. Da habe ich meinen Pulli nicht reinbekommen. Ist wohl eher für ein Microfaserhandtuch gedacht... das Fach könnte von mir aus gerne größer sein, tut aber bei dem Gesamtbild keinen Abbruch. Der Schlafsack ist einfach gut.

Fazit: Du willst eine Schlafsack mit "Ökofütterung", mit top Klima, super Transporteigenschaft, dann bist du für meine Begriffe hier genau richtig. Der Schlafsack meiner Wahl ist für rund 200 Euro im Handel zu haben. Neben verschiedenen Händlern bietet Grüezi Bag das Produkt natürlich auch selbst zum Verkauf an, einfach mal auf die Seite gehen...

#2 Gränsfors Bruk - Äxte 

Draußen unterwegs gibt es schon mal unterschiedliche Bedürfnisse hinsichtlich des Werkzeugs zur "Holzbearbeitung". 

In manchen Gegenden (je nördlicher desto zutreffender) findet ihr kaum Birkenstämme die stärker als ein Handgelenk sind. Wer schon mal versucht hat so einen "Schmächtling" - der übrigens viele Jahrzehnte auf dem Buckel haben kann - mit einer Axt zu fällen, merkt schnell, dass das wohl geht, aber nicht so geschmeidig ist. Die Stämme federn unwahrscheinlich nach - auch die abgestorbenen Teile (und nur die fällen wir im hohen Norden!). Da macht eine Säge Sinn (kommt demnächst im GRENZBEREICH).

ABER wenn du in den normalen nördlichen Breiten unterwegs bist, dann gibt es da schon mal genug Holz das mit einer einfachen Axt gefällt oder bei Bedarf gespalten werden kann. Genau an der Stelle kommen die Gränsfors-Bruk-Äxte ins Spiel. Sicherlich gibt es da verschiedene Anbieter die teils eine ähnliche Tradition wie die "Gränsforser" haben, aber irgendwie habe ich Gefallen an den Äxten aus Gränsfors Bruk gefunden. Übersetzt ist übrigens Gräns = Grenze, fors = Stromschnelle und Bruk = Fabrik, Anbau, ... dürft ihr euch jetzt selbst zusammenreimen, könnte aber so ausgehen: "Der Anbau / Die Fabrik von dem Ort an der Grenz-Stromschnelle". Ok, ich verzettel mich gerade... Zurück zu den Äxten.

Für unsere Zwecke kommen das Handbeil oder das Wildmarksbeil in Frage. Letzteres hat einen längeren Stiel und ist daher mein Favorit. Beide haben mit knapp 600 g Gewicht eine akzeptable Größenordnung für den Rucksack und erfüllen die gewünschten Dienste. 

Sofern ich Sebi im Sommer davon überzeugen kann, dass wir eine Schleife über Gränsfors Bruk drehen, ist eine Besichtigung fällig. Dann wird natürlich wieder berichtet!


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Was mich aber darüber hinaus auch noch fasziniert ist die Schmiede als Solches. Schmiedehämmer aus dem Anfang des 20ten Jahrhunderts... und heute noch im Einsatz. Tradition, Handwerk... und Arbeit für die Leute vor Ort. Auch in Schweden ist das nicht immer selbstverständlich.

Schaut doch mal auf der Gränsfors-Seite vorbei, da gibt es noch mehr Informationen. Die Seite gibt es auch auf Deutsch!


#1 - bushcraft essentials - Bushbox LF

Keine 500 Gramm schwer kommt der kleine Kocher in einem Stofffutteral mit den Abmessungen von ca.  15 * 12 * 2  cm  als Set im Etui daher. Erst mal auspacken und unter die Lupe nehmen. Der Faltmechanismus und die Scharniere wurden überall so angepriesen... mal sehen. Jepp, alles bestens! Wirklich simpler Faltmechanismus und eine eiwandfreie Scharniertechnik.

Und damit kann man kochen? 

Gerade passend zum Weihnachtswurftreff 2017 ist der kleine Held hier eingetrudelt. Was liegt also näher, als  selbigen auf diesem Event mal auszuprobierenn....

In nobler Gesellschaft von Trangia und Kelly Kettle wurde auf dem Kleinen dann  Kaffeewasser aufgesetzt. Als Starthilfe habe ich ein Ministück Esbit genommen - ja, ich war zu 'faul für die Nummer mit dem Feuerstein, abgesehen davon kann ich das auch nicht - danach gab es dann nur noch Stöckchen... und siehe da, der gute halbe Liter Wasser war zwar nicht in Windeseile, aber in vernünftiger Zeit kochend heiß. Wäre also genau passend für einen Kaffee zu zweit oder eine Portion "Turmat". Der Brennmittelbedarf ist minmal.

Zum Schluss musste ich natürlich nochmal nachschauen, ob die Verbrennung denn wirklich vollständig war! Mal mit dem Stöckchen auf dem Feuerrost rühren und siehe da, alles Asche. Saubere Sache!

FAZIT: Für unterwegs ist die Bushbox LF für mich perfekt. Ein paar Würfel Esbit und den kleinen Stanley-Topf in den Rucksack, fertig ist die Outdoorküche. Das Set kostet knapp 70 Euro und kann direkt beim Hersteller buschcraft essentials bezogen werden.  

 

 


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